Die Solidaritätsorganisation Rote Hilfe
Die Rote Hilfe Deutschlands in der Weimarer Republik
und im Widerstand gegen den NS-Faschismus –
Der Verein Rote Hilfe Heute
Die Rote Hilfe Deutschlands (RHD), eine KPD-nahe Solidaritätsorganisation mit zuletzt rund einer Million Mitgliedern, setzte sich ab 1924 für die politischen Gefangenen und ihre Familien ein. Sie unterstützte die Betroffenen materiell, leistete juristische Hilfe für Angeklagte und setzte sich mit politischen Kampagnen für eine Vollamnestie und gegen Gesetzesverschärfungen ein. 1933 wurde die RHD von den Nazis verboten, leistete aber noch jahrelang antifaschistischen Widerstand und stand den Verfolgten zur Seite.
Der Vortrag mit Autorin Silke Makowski (“Geschichte der Roten Hilfe”, 2025) stellt die Arbeit der RHD in der Weimarer Republik und im NS-Faschismus vor und geht dabei auch auf Beispiele aus der Region ein.
Zum Abschluss wird ein Bogen zur heutigen Solidaritätsorganisation Roten Hilfe e.V. geschlagen, die sich in dieser Tradition sieht.
2026
Mitmachen: Treffen im Netz: www.antifa-detmold.de