Unterstützung des bundesweiten Schulstreiks gegen die Wehrpflicht: Demonstration Do.5.3. um 17.00 Detmold, Marktplatz

  1. Wir unterstützen den SCHULSTREIK

    GEGEN WEHRPFLICHT

    5.3. Demonstration, 17.00 Marktplatz, Detmold

    Gemeinsam für den Frieden!
    WIR SAGEN NEIN ZUR WEHRPFLICHT!

    NEIN ZU ALLEN ZWANGSDIENSTEN!

    Nein zur Militarisierung der Gesellschaft!

    Fast im Wortlaut – der Aufruf zum Schulstreik:

    Am 5. Dezember hat die Bundesregierung im Bundestag gegen unseren Willen über unsere Zukunft entschieden und hat erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht beschlossen:verpflichtende Fragebögen für junge Männer ab jetzt, verpflichtende Musterung ab Juli 2027. Die Mehrheit der Jugendlichen lehnt die Wehrpflicht ab.Bis jetzt waren schon über 55.000 Schüler*innen dagegen auf der Straße und haben die Schule bestreikt. Für die Wehrpflicht gab es keine einzige Demo.Damit haben wir in der ganzen Bundesrepublik Deutschland deutlich gemacht:Wir machen da nicht mit!Informiere dich über geplante Aktionen in deiner Stadt oder organisiere mit deiner SV/SMV oder deinen Freund*innen selbst einen Schulstreik oder eine Aktion an deiner Schule!

    Schulstreik gegen Wehrpflicht: WIR WERDEN ZEIGEN, DASS DIE JUGEND KEINE FRAGEBÖGEN,KEINE WEHRPFLICHT,KEINEN KRIEG WILL!Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang.AM 5. MÄRZ IST UNSER PLATZ AUF DER STRASSE UND NICHT IM KLASSENZIMMER!

    Die Bundeswehr will an unseren Schulen werben.Wir wollen Friedensbildung!Rheinmetall (Rüstungskonzern, u.a. Panzerbau) will, dass die Aktien weiter steigen.Wir wollen Geld für Bildung und Soziales! Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird.Wir wollen Frieden! Pistorius will, dass wir kriegstüchtig werden.Wir wollen eine Zukunft!“

Wir in Lippe unterstützen diesen Aufruf und freuen uns über eine große Beteiligung bei der Demonstration! Zeigen wir uns mit den jungen Erwachsenen, die sich verweigern, solidarisch!

Es rufen auf: Antifaschistischer Arbeitskreis Detmold, Die Linke Stadtverband Detmold + Kreisverband, Linksjugend Lippe, Die Partei Ortsverband Detmold + KV Lippe, DFGVK OWL, und viele andere …. weitere UnterstützerInnen, die nicht zur AFD oder zur Naziszene gehören sind willkommen!

 

Als Geflüchteter in Lippe. Vortrag mit Frank Gockel am Mittwoch 12.11.2025 Stadthalle Detmold, 19.00 Uhr, Rosental, Kleiner Saal, Eingang Schlosspark.

Artikel 16a Grundgesetz:

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht

Geflüchtete in Lippe – ihre Sorgen, ihre Nöte und Ängste – Sind diese Menschen hier sicher vor Abschiebung und Verfolgung? Wie sieht es aus mit Arbeit und Wohnungen? Wie mit der Nachbarschaft?

mit Frank Gockel, Hilfe für Menschen in Abschiebehaft e.V.
Der Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ wurde mit dem „Aachener Friedenspreis“ ausgezeichn

Menschenfeindlichkeit in den Programmen der Parteien zur Kommunalwahl – Vortrag mit Andreas Kemper, Autor, Soziologe, Münster am Mittwoch 10.9. um 19.00 Uhr in Detmold, Stadthalle, Kleiner Saal, Rosental, Eingang Schlosspark.

Gibt es wirklich menschenfeindliches Gedankengut von Parteien in Kommunalwahlprogrammen? Auf den ersten Blick vielleicht nicht bei Allen – aber es lohnt sich doch genauer hin zu gucken.

Beispielsweise wird wenig ausgesagt über die Offenheit zur Aufnahme Geflüchteter oder zum Thema Abschiebungen und Abschiebehaft – ein Thema über das man oft überhaupt nichts erfährt; dabei ist Abschiebehaft per se eine rassistische Maßnahme und wird darum zurecht – auch von europäischen Institutionen -  immer wieder scharf kritisiert.

Wird in der Stadt und Gemeinde wirklich menschlich mit Obdachlosen umgegangen oder gibt es nicht immer wieder Diskussionen darüber, ob sie an dem Ort, an dem sie sich aufhalten, sich wirklich aufhalten dürfen und sollen?

Und wie sieht es aus mit Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind – gibt sich die Stadtgesellschaft genügend Mühe diese zu integrieren und eben nicht aus zu grenzen?

Auch jetzt im Wahlkampf plakatiert das Wort “Remigration”! Es bezeichnet einen rassistischen Vorgang der Ausgrenzung und Ablehnung von Minderheiten, welche auch immer damit gemeint sein sollen.

Trauer um Sabine

Ich bin aus Anstand Antifaschistin geworden.”
“ Marlene Dietrich

Sabine Lücke
26.11.1961 – 2.6.2025

Wir sind sehr traurig, weil wir eine engagierte Streiterin
für Demokratie und gegen Rassismus verloren haben.
Antifaschistischer Arbeitskreis Detmold

Birgit, Doris, Gabi, Jenny, Nadine, Roberta, Ute, Peter,
Philipp, Tobias, Volker und alle Anderen

Kondolenzanschrift: wegezumabschied,
Plantagenweg 51, 32758 Detmold

Nachruf für Sabine Lücke

Der „Antifaschistische Arbeitskreis Detmold“ (gegründet 1981) trauert um seine langjährige Mitstreiterin Sabine Lücke, die mit 63 Jahren im Juni verstorben ist. Sie war besonders aktiv bei dem Engagement für das Recht auf Asyl und der Unterstützung für das Offenhalten von Fluchtwegen für Menschen aus Bürgerkriegsgebieten.

Um den Neonazis der HDJ (Heimattreue Deutsche Jugend) etwas entgegen zu setzen, organisierte sie – auch auch mit der Unterstützung anderer Gruppen – Sonntagsspaziergänge gegen einen führenden HDJ-ler aus Berlebeck ebenso wie regelmäßige Informationsschreiben an jeden Berlebecker Haushalt über die rassistischen, nationalistischen Hintergründe dieser Neonazi-Gruppe, die im Jahr 2009 verboten wurde.

Besonders am Herzen lag ihr der Frauenfeindlichkeit und dem Rassismus gesichert rechtsextremer Parteien etwas entgegen zu setzen und deren Wählerinnen und Wählern die Augen über die Menschenfeindlichkeit der Propaganda zu öffnen.

Sabine Lücke beteiligte sich auch aktiv an der Vorbereitung der Jubiläen des Arbeitskreises (30, 35 und 40 Jahre) mit dem Straßenmusiker „Klaus der Geiger“, Köln oder der Klezmer Band Manavu, Lemgo.

Ihre Diskussionsbeiträge, ihre demokratische Streitkultur, ihr Engagement – auch bei den monatlichen Treffen – werden gerade in Zeiten wie diesen bitter fehlen.

 

Demonstration: 80. Jahrestag der Befreiung von den Nazis! 17.00 Uhr Marktplatz Detmold.

8.5.1945 – 8.5.2025

80. Jahrestag der Befreiungvon den Nazis

Auf Initiative des “Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold” findet in Detmold eine Demonstration zum 80. Jahrestag der Befreiung von den Nazis statt. Beginn ist am Donnerstag 8.5. um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz. Inzwischen haben sich zahlreiche Menschen, Parteien und Gruppen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen diesem Aufruf angeschlossen.

Es geht darum klar zu stellen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in einem bunten Lippe keinen Platz haben. Jeder von uns ist gefordert, sich dem menschenfeindlichen Gedankengut des Rassismus entgegen zu stellen und Geflüchteten in Lippe weiterhin zu signalisieren – ihr seid hier willkommen!

Mit unserer Aktion richten wir uns gegen jede Art von Rassismus im Alltag. Dazu gehört auch unsere Unterstützung von Aktivitäten gegen Neonazis oder die AfD; immer wieder äußern sich besonders Mitglieder dieser Gruppen fremdenfeindlich oder rassistisch. Wir LipperInnen wollen, dass Menschen, die bei uns Zuflucht suchen vor Bürgerkrieg, Terror, Hunger und Verfolgung, hier unter menschenwürdigen Lebensbedingungen und in Sicherheit leben können. Dazu gehört auch, dass Geflüchtete nicht an der Grenze zurückgewiesen werden, sie ein faires Asylverfahren bekommen und in menschenwürdigen Unterkünften leben können. Wir wenden uns  auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention gegen Abschiebungen in Länder, in denen Geflüchtete an Leib, Leben oder Freiheit gefährdet sind.

Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, der von den Nazis ins Exil nach Norwegen bzw. Schweden fliehen musste, sagte einmal: „Frieden ist nicht Alles; aber ohne Frieden ist alles Nichts.“ Wir setzen uns darum für eine Welt des Friedens ein.

Erinnern wir uns an den Schwur der Überlebenden des KZ Buchenwald bei Weimar:

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

 

Ich habe viele alte Leute gefragt, ob sie etwas von der Judenvernichtung in der Nazizeit gewusst haben.

Vielleicht werde ich einmal gefragt, warum wir nicht rechtzeitig etwas gegen die Wahlerfolge der äußerst rechten und rassistischen AfD getan haben?

 Miriam, 16 Jahre

Abschiebehaft und Menschenwürde. Vortrag am Do. 3.4.2025 um 19.00, Stadthalle Detmold, Rosental, kleiner Saal, Eingang Schlosspark

Abschiebehaft und Menschenwürde

 Geflüchtete willkommen!

Abschiebehaft in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel der Haftanstalt Büren

Nach der Bundestagswahl wird deutlich, dass die regierenden Parteien sich für mehr Abschiebungen aussprechen werden. 
Ein Baustein in diesem Zusammenhang stellt die Abschiebehaft da. NRW hat aktuell eine solche Einrichtung in Büren. Übrigens eine der größten in Europa.
  • Doch was passiert hinter den sechs Meter hohen Mauern und Stacheldrahtzäunen in der Haftanstalt? 
  • Wer kommt in Abschiebehaft und wie sind die Bedingungen vor Ort? 
  • Wie läuft eine Abschiebung aus der Haft heraus ab? 
  • Und was hat gerade Detmold mit Abschiebehaft zu tun? 
  •  ...
Über diese und viele weitere Fragen wird Frank Gockel vom Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ berichten.

Der Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ wurde mit dem „Aachener Friedenspreis“ ausgezeichnet.

Menschenkette für Demokratie: Sa. 8.2. um 11.00 Uhr Ameide, Detmold

Der Antifaschistische Arbeitskreis Detmold unterstützt aktiv die von vielen Organisationen und Einzelpersonen getragene Menschenkette.

Wichtig: Am 23.2. keine Naziparteien wählen, aber wählen gehen, um die Prozentwerte für rassistische Parteien wie die AfD zu verringern. Denn: Bei hoher Wahlbeteiligung sinken die Prozentpunkte für solche Parteien!

Rechtsterrorismus in NRW – Gefahr für die Demokratie. Vortrag Do. 23.1. 2025 19.00 Uhr, Stadthalle, Rosental, Kleiner Saal, Eingang Schlosspark

mit Prof.Dr. Fabian Virchow, Autor, Universität Düsseldorf

Ostwestfalen-Lippe gilt seit langem als ein Hotspot für Nazis. Ist dieser Umstand eine Besonderheit für Nordrhein-Westfalen?

Wir möchten mit diesem Vortrag verdeutlichen, wie sich äußerst rechtes Gedankengut wann, wie und wo in NRW festsetzen konnte. Welche historischen , gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen konnten dazu beitragen, dass Menschen in der Ideologie der Ungleichwertigkeit ihr Weltbild sehen? Ein Weltbild, dass Menschen ausgrenzt, herabwürdigt, bedroht, verletzt und tötet.

Prof. Dr. Virchow lehrt an der Universität Düsseldorf, Universityof Applied Science, und hat unter anderem die Bücher

  • Rechtsterrorismus in der alten Bundesrepublik
  • Rechtsextrem, das neue Normal? Die AfD zwischen Verbot und Machtübernahme

veröffentlicht.

Wie nutzt die völkisch-nationale Szene die AFD um ihre Ziele zu verwirklichen? Welche ideologischen Grenzen bestehen faktisch zwischen der AFD und den Neonazis? Ist deshalb ein AFD-Verbot angebracht?

Wir haben uns über diesen sehr interessanten Vortrag und den guten Besuch sehr gefreut!

Stadtrundgang: Auf den Spuren der Nazizeit in Detmold – ein etwas anderer Stadtrungang: Sa. 25.1.2025 um 14.30 Uhr, Haupteingang Theater, Rosental. Ohne Gebühr, Dauer: ca. 2 Std.

Erinnern, aufarbeiten dekolonisieren – Ein kritischer Blick auf den deutschen Kolonialismus. Vortrag. Do. 27.6. 19.30 Detmold, Rosental, Stadthalle, kleiner Saal (Eingang Schlosspark)

Seit wenigen Jahren sind kolonialgeschichtliche Themen verstärkt Gegenstand öffentlicher Debatten. Sei es die Rückgabe von Raubgut, die Anerkennung des Genozids an den Herero und Nama in Namibia oder die museale Repräsentation – kolonialgeschichtliche Themen werden in Deutschland erstmalig von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert.

Dennoch ist das Wissen über die deutsche Kolonialgeschichte weiterhin gering. Für viele Menschen bleibt die Frage offen: Was war da eigentlich damals? Und: Wirkt sich der Kolonialismus wirklich bis heute auf unsere Gesellschaft aus?

Der Vortrag geht diesen Fragen nach. Neben einer kurzen Einführung in die deutsche Kolonialgeschichte zeigt er koloniale Kontinuitäten auf und geht anschließend auf aktuelle dekoloniale Debatten ein.

Vortrag von Dr. Jana Otto, Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover.

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