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Ignorieren, gegenhalten, melden? RechtspopulistInnen und soziale Medien, Vortrag mit Sabine Reimann, Di. 16.6.2026 19.00 Stadthalle, kleiner Saal, Eingang Schlosspark.

Wie Rechtspopulist*innen soziale Medien nutzen und wie man sich online gegen Hetze stellen kann.

Die extreme Rechte nutzt die Sozialen Medien intensiv – etwa um neue Anhängerschaften anzusprechen und zu vernetzen, um Diskurse von rechtaußen zuzuspitzen und auch ganz konkret, um Demokrat*innen mit digitalen Hetz-Kampagnen einzuschüchtern. Vor allem auf TikTok erscheinen völlig entgrenzte Formen von Rassismus, Antisemitismus oder den NS-den Ideen der radikalen Rechten. Wie diese dort agiert und wie das funktioniert, zeigt die Referentin anhand von konkreten Beispielen.

 Davon ausgehend soll es darum gehen, wie wir auch online extrem rechter Agitation und Hetze begegnen und wie eigene, antifaschistische Interventionen und solidarische Inhalte auf den Plattformen gestaltet werden können.

Sabine Reimann ist in Forschung, Lehre und historisch-politischer Bildung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Hochschule Düsseldorf tätig. Sie veröffentlichte zusammen mit Fabian Virchow den Sammelband „Und damit kam die Angst …“. Der rechtsterroristische Anschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn. Berlin, 2025.